Narbengewebe behandeln

Für 'frische' und ältere Narben

Narben entstehen als Endstadium der Wundheilung und können unangenehme Empfindungen hervorrufen, wie Ziehen, Temperaturempfindlichkeit oder Taubheitsgefühle. Wird die Haut verletzt, etwa durch einen Schnitt, bildet sich ein faserreiches Ersatzgewebe, das die Wunde verschließt. Oberflächliche Hautverletzungen (nur die Epidermis betreffend) heilen in der Regel ohne Narbenbildung. 
Eine Narbe entsteht erst bei einer Verletzung der tieferliegenden Lederhaut (Dermis). Im Laufe der Heilung werden die Blutgefäße durch kollagene Fasern ersetzt, was die Narbe blasser erscheinen lässt als das umgebende Gewebe.

Narbengewebe kann jedoch leicht mit tieferen Haut- und Gewebeschichten verkleben, was die Beweglichkeit einschränkt und Störfelder erzeugt. Auch kann eine unelastische Narbe das Muskelgewebe verkürzen und so Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen verursachen.

Ziel der Narbenbehandlung:

  • Frühzeitigem Verkleben des Narbengewebes vorbeugen
  • Störfelder lösen und die Beweglichkeit des Gewebes erhalten